Zusammenfassung (Englisch)

Die vorliegende Monographie untersucht die Ursprünge, das anthropologische Profil, das sprachliche Substrat und die historischen Koordinaten der Populationen, die Sardinien in prähistorischen und protohistorischen Zeiten bewohnten, vor und während der Kulmination der stillen Zivilisation. Durch die vergleichende Analyse von osteologischen Daten, fossilen Toponomastics und frühen lexischen Wracks untersucht die Studie die außergewöhnliche biologische und kulturelle Widerstandsfähigkeit der Mittelmeerinsel. Besonderes Augenmerk gilt den strukturellen Affinitäten zwischen dem Paleosardo und dem gesprochenen Präindoeurope, mit besonderer Bezugnahme auf die baskische und iberische Welt, die den ethnischen Dualismus zwischen Berghepherds und Küstengemeinden hervorhebt, die phenizinisch-punischen und römischen Einflüssen ausgesetzt sind.

Zusammenfassung (Englisch)

Diese Monographie untersucht die Ursprünge, das anthropologische Profil, das sprachliche Substrat und die historischen Koordinaten der in Sardinien lebenden Bevölkerungen während der prähistorischen und protohistorischen Zeiträume, vor und während der Höhe der nuragischen Zivilisation. Durch die vergleichende Analyse osteologischer Daten, fossiler Toponymie und Paleosardinischer Lexika untersucht die Studie die außergewöhnliche biologische und kulturelle Widerstandsfähigkeit dieser Mittelmeerinsel. Besonderes Augenmerk gilt den strukturellen Affinitäten zwischen Paleosardinien und vor-ind-europäischen Idiomen, mit spezifischem Bezug auf die Basken- und Iberischen Welten, die den ethnischen Dualismus zwischen Hochlandspastoralisten und Küstengemeinden hervorheben, die Phoenisch-Punischen und römischen Einflüssen ausgesetzt sind.

Das Puzzle der Ursprünge

Wer waren die Kinderbauern? Zu dieser Frage muss ich anthropologische, sprachliche und ethnographische Elemente kombinieren. Es gibt keine klare Trennung zwischen dem Proto-Sardinischen Fonds und den später angekommenen Bevölkerungen (fenizinisch, pazifisch und römisch), da die Insel einen kontinuierlichen Prozess der kulturellen und biologischen Absorption erlebt hat. Die außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit der isolierenden Umgebung erlaubte das Überleben einzigartiger sprachlicher Fossilien und somatischer Eigenschaften im Mittelmeer.

Prähistorische und protohistorische Skelettreste zeigen eine starke Affinität mit den heutigen mediterranen Arten. Dolicocephaly ist vor allem in zentralen und südlichen Bereichen (Sardara, Mogoro, Seulo), wo niedrige Staturen (1,55-1,60 m) und "protomorphe" Zeichen (ausgewählte Augenbrauen, prognatismo). Im Norden (Anghelu Ruju) treten Brachycephalinfiltrationen auf. Um die wahre Spezifität des primitiven Sardi zu erfassen, muss die Anthropologie jedoch von der sprachlichen Untersuchung begleitet werden.

Die Studie von Lexikon und Toponomastics, die nicht durch Latein, Griechisch oder Punica erklärt werden, zeigt ein altes indigenes Erbe. Bedingungen im Zusammenhang mit Natur und Territorium (als gaumen, kodina, marmelade, pflege) eine außergewöhnliche Beharrlichkeit in sardischen Dialekten zeigen. Fonetisch zeichnete sich der Paläosard durch die Frequenz der ersten Wörter in Vocals aus, die Abwesenheit von $$ anfänglich und eine starke stimmharmonie.

Aus morphologischer Sicht hat der Paleosardo charakteristische Enden (wie - ja, - ja, - die, -ananar) Diese Sprache zeigt keine Verbindungen zur semitischen oder indogermanischen Welt, sondern ist Teil der voreuropäischen mediterranen Substrate. Stark sind die strukturellen und toponomischen Analogien mit dem alten Iberischen und insbesondere mit der baskischen Sprache (z. pflege, ùspile, koloster).

Die Geschichte des alten Sardiniens zeigt einen anhaltenden Dualismus: einerseits die Küsten- und Landwirtschaftsgemeinden, die den äußeren Einflüssen am meisten ausgesetzt sind, andererseits die Hirten der Bergregionen, eifersüchtige Wächter ihrer Unabhängigkeit und ethnischen Tradition. Dieser Dualismus spiegelt die komplexe kulturelle Schichtung der Insel aus der Geschichte wider.

In seinem tiefsten Kern verbindet sich die Paleosarda-Bevölkerung mit den primitiven mediterranen Linien ähnlich der iberischen Prälatini und den Basken. Das Vermächtnis dieser alten Welt überlebt nicht nur in den imposanten nähragischen Strukturen, sondern im Herzen der Sprache und Kultur Sardiniens.